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Modul für die Oberstufe: "Smart@phone"

 

Ausgangslage


Angesprochen sind Schüler von der 1. bis zur 3. Sekundarschule (oder Real) und des Gymnasiums. Oberstufenschüler besitzen praktisch ausnahmslos ein Smartphone. Die Meisten hatten bereits Präventions- und Schulungsprogramme zur Nutzung von Social Media Plattformen. Eine erste rechtliche Aufklärung ist vielerorts erfolgt. In der Folge wiegen sich Oberstufenschüler in einer falschen Sicherheit. Mit den neuen, meist Smartphone-bedingten Nutzungsweisen sind jedoch neue Herausforderungen gegeben:

Konsequenzen spezifischer Einstellungen bei WhatsApp und anderen Messengern.
Trotz Sicherheitseinstellungen wird vieles öffentlich. Chat-Aussagen werden aus dem Kontext gerissen und weiterverbreitet.
Jugendliche sind den Anforderungen oft nicht gewachsen, welche aus der hohen Medienverfügbarkeit resultieren. Multitasking-Probleme und Sucht sind verbreitete Phänomene.

 

Ziele


Im Vordergrund steht die Befähigung zu einem sicheren und fairen Kommunikation unter Jugendlichen. Ausserdem werden folgende Ziele verfolgt:

  • Die Jugendlichen arbeiten proaktiv an einer für die Zukunft förderlichen Online-Identität (gelingende Lehrstellensuche).
  • Die Jugendlichen erkennen und füllen Wissenslücken im Umgang mit Geräten und Diensten.
  • Die Jugendlichen nutzen die diversen Kommunikationsmöglichkeiten differenzierter.
  • Die Jugendlichen erkennen die vielen Probleme bei Mobbing und Sexting. Sie sind über die effektiven Konsequenzen und Verfahren aufgeklärt.
  • Die Risiken um Ablenkung und Sucht sind thematisiert. Die Jugendlichen kennen Handlungsalternativen und Hilfsadressen.

 

 

Methoden


Im Standard wird mit einer Infolektion für mehrere Klassen gestartet. Im Anschluss wird klassenweise und in nach Geschlecht getrennten Gruppen für zwei Lektionen vertieft.

In der Regel wird in Gesprächen und Übungen das aktuelle Kommunikationsverhalten reflektiert. Neue Verhaltensweisen werden aufgezeigt und in Übungen ein erstes mal umgesetzt. Dabei wird meist mit den Smartphones der Schüler gearbeitet. Dieser Unterricht wird mit einer speziellen Internetseite unterstützt.

 

Service – Varianten

 

  • geringer Aufwand für Schule
  • stundenplankompatibel
  • Spezialprogramme und Integration in Projektwochen möglich
  • Vertiefungs-Ideen für Lehrkräfte
  • zischtig.ch aktualisiert das Programm monatlich
  • Ergänzung um Elternabend